Nach dem Schützfenstauftakt in Bosseborn am letzten Wochenende in Sachen Musik machen und marschieren, ging es dieses Wochenende zum Auftakt der Schützenfestfeierei nach Stahle.

Stahle – im letzten Jahr schon positiv aufgefallen – konnte auch dieses Jahr auf sich aufmerksam machen: positiv wie negativ!

Herausragend und schon im Vorfeld ersichtlich, das Zelt der Schützenfestzelte, das Mutterschiff in der Clemens Flotte, das Beste, Güteklasse A! Schon im tageslicht sehr imposant, tauchte das gleißende Licht der Scheinwerfer dieses Schmuckstück und Meisterwerk der Zeltbaukunst, mit großem Tanzparkett, rundumherumdrumherumlaufender Galerie und einer herausstechenden Bühne, das ganze Drama in eine nahezu perfekte Engagement. Und als ob dem nicht schon genug wäre, tobte sich Samstagabend meine Lieblingspartyband Surprise in der Arena aus und verlieh somit dem Stahler Fest den letzten Schliff.

Das war schon ein toller Auftakt in dem Zelt, dass dem Bayernzelt auf Annentag schon seehr ähnelt, halt nur ein wenig kleiner ist. Der Eintritt von 5 Euro war okay, für das Zelt und die Stimmung, das Bier mit 1.30 Euro eigentlich fast zu teuer, für das, wie es geschmeckt hat, viel zu teuer. Da wäre selbst geschenkt zuviel gewesen…

Verschissenes Allersheimer Bier.

Das war echt so der größte Kritikpunkt an dem ganzen Fest, neben den paar Asis, die in der Gegend um Holzminden doch in rauen Mengen vorhanden sind. Ich will nicht sagen, wie ein Bier so beschissen schmecken kann, das war schon echt okay, aber my lovly mister singig club, am Sonntagmorgen hatte ich die Kopfschmerzen meines Lebens. Und das ist hier mal nicht übertrieben! Nach 4 Stunden lag ich wach, im wohl temperierten, gefühlte 38°C warmen Schlafzimmer mit einem Helm von Hier bis zum Mond und zurück. Die erste Aspirin wirkte Gott sein dank schnell, aber nicht ausreichend genug, sodass ich nach einer weiteren Stunde die zweite genommen habe… Kurze Zeit später folgte eine intensive Auseinandersetzung mit dem Keramikdampfer, auf die ich hier nicht näher eingehen werde, welche man aber insgesamt nur als sehr unschön bezeichnen kann. Verfluchtes Allersheimer Bier!

Das tragische nach diesen „echten“ vier Stunden Schlaf und zwei Aspirin war, dass ich um 11 Uhr in Höxter sein musste, denn es war Pfingsten und Pfingsten ist, wie jedes Jahr, Familienwandern – herzlichen Glückwunsch! Eine eigentlich schöne Tradition, doch im Angesicht der Tatsache und meines nicht unbeträchtliche Restalkoholspiegels und den klasse Kopfschmerzen eine recht verzwickte. Erlaubt war das sicher nicht, aber ich bin dann doch nach Höxter hin, schön gemächlich und sachte um dann 15 km von Höxter über Godelheim nach Wehrden zu wandern. Oben auf der Brunsberghütte waren die Kopfschmerzen dann aber auch weg, der Kreislauf pulsierte wieder, aber das Bier hat den ganzen Tag nicht geschmeckt.

Als Fazit bleibt zu sagen: Stahle hat nen TOP-Fest, aber nen beschissenes Bier – es lebe Salitos!

Zu den paar Bildern…

Ein Kommentar zu “Fest in Stahle”

  1. 1

    Antje

    schejn woar’s!

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