Ein strahlend blauer Himmel, tagsüber noch letzte warme Strahlen vom vergangenen Hebst Spätsommer aber menschenleere Straßen und Kneipen? Was ist das denn für ein verrücktes Huxori?

Zu einem Huxori erwartet man doch schon aus Gewohnheit heraus Regen an allen Tagen und wenig Menschen  in der Innenstadt. Verrückt war daher der viele, warme Sonnenschein, der zum Bummeln über den gefüllten Markt einlud. Das war sicher für viele ein Anlass in die Stadt zu kommen und für die Geschäftsleute sehr positiv.

Doch müssen auch viele Leute sehr verwirrt gewesen sein und konnten mit dem Wetter ja so gar nichts anfangen, glaubten mehr ihrem Gefühl als dem Kalender: „Sonnenschein UND Huxoriwochende — gibt es nicht, ich dreh mich wieder um!“. In der Tat waren vom Gefühl her wesentlich weniger alte Bekannte, Freunde und anderes feierlustiges Volk unterwegs. Ob der Anlass fehlte, ob es nicht genügend Anlaufpunkte in der Stadt gab? Punkte an denen man auch ohne das Geschiebe & Gedrängel stehen konnte und bis spät in den Abend hinein relativ warm und geschützt stehen, Bier trinken und sich bei Livemusik unterhalten konnte? Ja… diese zentrale Anlaufstelle fehlte: Freises Hof!

Während die Jugendlichen sich mit, in und von der Zille und gleich dazu vom Leben verabschiedeten (der eine kürzer, der andere länger), hatte man selbst irgendwie keinen richtigen Ort zum hingehen. Schließlich war ja Huxori, es war gutes Wetter und man wollte verdammt noch mal woanders hin und nicht nur dieselben Läden wie Peanuts, Aroma, Spresso oder Club M sehen. Ne Kneipentour kann ich auf HonkyTonk machen, Huxori gehört aber auf nach draußen!

Mir fehlten einfach die vertrauten Gesichter die in der Ferne geblieben sind und die, die sich nicht aufraffen konnten. Was ist das für ein Volksfest mit so wenig Unterstützung aus der Bevölkerung? Die Brakler machen es vor wie es geht: die Annentage sind begehrt wie nie zuvor und brechen Jahr für Jahr die Besucherrekorde.
Traurig, dass eine eigentlich viel attraktivere (Kreis)Stadt mit einer wesentlich schöneren Ambiente nicht was Vergleichbares hinbekommt und sich selbst durch den bürokratischen Kladeradatsch mit den Anliegern die (besten) Aussteller & Gastronomen vergrault.

Ein Kommentar zu “Ein komisches Huxori”

  1. 1

    Marie Freise

    Hallo alle zusammen,
    ich darf mich in Namen von meinen Eltern beim Schreiber dieses Artikels bedanken.
    Ich zu meinem Teil bedauer es immer noch das Huxori auf Freises Hinterhof nicht stattgefunden hat.
    Was meine Eltern an dieser Stelle erbitten; Das dieser Artikel auch mal im Postfach der Stadt Höxter landet, denn hier kann man zu einem gewissen Teil den auslösenenden Faktor finden.
    MfG Marie

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