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Es ist schon ein komischer Laden, diese Bundeswehr. Was habe ich mich in den letzten zwei Monaten damit rumschlagen müssen und doch das hat nun alles ein Ende. Die Bundeswehr will mich nicht, „nicht wehrdiensttauglich“ heißt es lapidar in dem formlosen auf Umweltpapier gedrucktem Brief.

Der erste Feindkontakt ist dabei schon über 6 Jahre her, damals noch bei der Musterung in Detmold. Ich war jung und wusste noch nicht in welche Richtung es gehen würde. Ich ließ mich mustern und verschwieg meine Knochenleiden im Sprunggelenk und Knie. Der Wehrdienstberater begrüßte mich mit einem „herzlichen Glückwunsch, T2“ und offenbarte mir meine Perspektiven. Zum Heer sollte ich, könnte aber auch zur Marine, doch Hubschrauber fliegen und UBoot fahren sei nicht drin. „Wir melden uns dann bei ihnen.“

Das Abi ging um und glücklicherweise ging es gleich mit der Ausbildung weiter. Kurz darauf meldeten Sie sich wieder. Mittlerweile hatte ich schon erkannt, dass die Bundeswehr nicht so mein Ding ist. Irgendwie sind es doch irgendwo 9 verschwendete Monate für nichts un wieder nichts. „Klar“ mag der deine sagen, „aber die Erfahrungen, die man sammelt, sind was fürs Leben. “ womit der eine auch wahrscheinlich nicht so unrecht hat. Trotzdem. Ich will nicht zum Bund. Schon gar nicht, wenn nicht jeder muss und sich jeder Hans & Franz drücken kann. Ich will auch einer von den Drückebergern sein. Die Ausbildung rettete mich indes schonmal vor dem nächsten Brief vom Kreiswehrersatzamt. Ausbildung geht schließlich vor, dass weiß auch das KWEA. weiter…


Mitgeschleppt aus dem alten Jahr haben wir die Finanzkrise die uns nach allen Expertenmeinungen ein sehr schweres Jahr bescheren wird. Auch die Rechtsradikalen aus Passau haben wir mitgenommen und noch viel schlimmer der Bauer-sucht-Frau Hype aus 2008. Große Themen in 2008, keine Frage!? Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird, sagte schon unser Mutters Mutter. Und selbst die hatten schon ihre Finanzkrise mit ihrem Bauer Heinrich und den Rechten.

Für 2009 wünsche ich mir dringend mehr objektivität in den Medien, eine klare starke Linie und viel weniger einseitige Berichterstattung. Und nicht nur den Medien würde ein bisschen mehr Ehrlichkeit und Durchsichtigkeit gut tun, auch die Politik – allen vorran die SPD – könnten davon eine Menge gebrauchen. Auch die Wirtschaft könnte davon profitieren und da ein wenig spicken gehen, denn auch 2009 möchte ich nicht, dass Managementfehler mit Steuergeldern ausgeglichen werden? Wo kommen wir denn dahin? Die Schulden sollen alle mittragen, aber der Gewinn wird schön in die eigene Tasche gesteckt? Davon hätte der Bürger auch keinen Cent gesehen! Bleibt abzuwarten ob unser toller Sozialstaat auch dafür die linke & rechte Wange hinhalten wird. weiter…


Anfang des Jahres hatte ich einen kleinen Artikel über das bevorstehende Jahr 2008 gemacht und nun, ein gutes Jahr später ist’s an der zeit mal zu gucken, was aus den frommen Wünschen geworden ist.

Ich will mich gar nicht so sehr an dem alten Artikel entlang hangeln sondern einfach mal Revue passieren lassen wie Mein 2008 so war. Das Highlight für mich waren sicherlich der erfolgreiche Abschluss der Berufsausbildung (mit 1,7) zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung und der gleitende Übergang ins Berufsleben mit der Festanstellung als Projektingenieur / Softwareentwickler bei S&N  in Paderborn. Weiteres persönliches Highlight ist natürlich auch der Erfolg der Bürgerinitiative Weser-Netz e.V. geworden mit der wir in diesem Jahr einen großen Schritt gemacht haben, uns formiert, zusammengesetzt, geplant, gesprochen, diskutiert, gerechnet und letztlich auch erreicht haben: Breitbandinternet für unsere Region. Die Planung hat das ganze Jahr über gedauert, nun, in 2009 geht es an die Umsetzung.

Urlaube gab es nicht so viele, trotzdem waren sie umso schöner. Ostern gabs eine Woche Skifahren mit dem Sportverein im Zillertal, bei gemäßigtem Wetter aber guter Stimmung. Im Sommer – zwischen Ausbildungsende und Jobanfang – war eine Woche Entspannungsurlaub auf Mallorca drin und jetzt zum Ende des Jahres und zum Ende der Probezeit ging es über Silvester nach StAnton. weiter…


Hallo zusammen,
die Initiative „WeserNetz“ hat sich zum Ziel gesetzt alle Gemeinden der Stadt Beverungen mit einer Bandbreite von mehr als 5 MBit zu versorgen. Dazu werden in einem ersten Schritt die Ortschaften Wehrden, Amelunxen, Godelheim und Drenke mit einer alternativen Breitbandtechnologie erschlossen. Erklärtes Ziel ist es auch alle anderen Ortschaften der Stadt versorgen.

Das eine nicht ausreichende Internetanbindung heutzutage einen Nachteil in allen Lebenslage darstellt steht außer Frage: weiter…


Es hat nicht sollen sein am gestrigen Sonntag im Fussballfinale der Euro 2008. Gegen die Spanier haben unsere Jungs leider nicht viel ausrichten können, obwohl alles so klasse begonnen hatte.

Die ersten 15-20 Minuten dominierte die Fussball-Elf des DFBs klar das Spiel und konnte auch ein paar schöne Kombinationen zeigen. Die Spanier kippten das ganze dann doch, schossen auch noch durch Fernando Torres das 1:0 in der 33. Minute und ließen sich das Spiel dann erstmal nicht mehr aus der Hand nehmen. Die paar Lichtblicke der deutschen Nationalelf ab der 60igsten Minute ließen zwar nochmal hoffen und Marcel Jansen brachte auch noch etwas Schwung in die eigenen Reihen, doch konnte man sich nicht in die Verlängerung retten. Die Einwechslung von Kuranyi und Gomez brachte, wen wunderts, nichts. weiter…