Das Kölsche- Feeling kommt wieder für eine Nacht nach Höxter und versetzt Jung und Alt in Vorfreude. Denn rund 900 Besucher der letztjährigen Veranstaltung in der Stadthalle Höxter, wissen seither was eine Kölsche Nacht bedeutet – nämlich ausgelassene Stimmung , generationsübergreifender Spaß und Musik die einfach mitreisst. Der Termin – Samstag der 08.Mai 2010 steht für den Abschluss der Ball -und Hallenpartysaison und für den Übergang und der Vorfreude auf die Zeltfeste 2010. Veranstalter wie beim ersten Mal, die Menne Gastronomie und in unterstützender Funktion die „ Roten Funken Bosseborn“.
Musikalischer Leckerbissen des Abends ist die Gruppe „Paveier“. Die kölsche Mundartband die neben den Bläck Fööss, den Höhnern und Brings zu den bekanntesten Gruppen im Kölner Karneval zählt, wird mit Ihren unzähligen Songs zum mitsingen, schunkeln und tanzen bewegen. Weiterhin konnten die absoluten Newcomer und Aufsteiger der Kölner Musikszene verpflichtet werden. Die Brass & Marching Band „Querbeat“ steht für bunt, schrill und Stimmung pur. Ihre Musik ist eine gelungene Mischung aus Karneval, bayrischer Blasmusik und Pop und begeistert jung und alt. Umrahmt wird das Programm von den DJ`s Marcus & Markus, die mit den besten Kölschen Liedern und der Partymusik der letzten Jahrzehnte auch in diesem Jahr der Aftershow Party bis in den frühen Morgenstunden die richtige Würze geben werden.
Karten gibt es bei folgenden Vorverkaufsstellen:
Stadthalle Höxter, Westfalen Blatt Höxter, OWZ Verlag GmbH, Henze Buch und Kunst GmbH, NW Service Partner Bücher Brandt, Täglicher Anzeiger Holzminden, Sparkasse Höxter,
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Und dann ging es wieder los… wie die Höhner es schon singe, so war es dieses Wochenende. Allemann rinn inn das KFZ und die paar hundert Kilometer rüber in die Welthauptstadt des einzig, wahren, wirklich großartigen Karnevals: Colonia.
Markus & Marcus habens wieder rausgehauen: “kumm loss me fiere zsammen”! “Weil mir Kölsche sin”! Los ging die torTour am frühen Samstag morgen aus der stark verschneiten, kaum erreichbaren und doch für alle hartgesottenen Jecken kein Ziel was nicht weit genug, nicht hoch genug und nicht verschneit genug ist um mitzufahren. Aus Bosseborn. Mit dem Bus. Nach Köln.
Mit an Board dieses mal genügend Reservcen Früh-Kölsch, Kostüme und gute Laune. So ging die Hinfahrt doch in gewohnter Weise mit lauter Karnevalsbeschallung im zügigen Tempo trotz einiger PP’s schnell rum. Von unserer bekannten Herberge in Kölle Kalk ging es dann nach kurzer Verschnauf und Frischmachpause weiter Richtung Epizentrum in Mitten von Köln. Erstmal zu einer richtigen Stärkung in der Malzmühle wo es – nein Tasso, kein Rotkohl – eine deftige Mahlzeit gab die uns für den drohenden offenen Vollzug im Gürzenich Rückhalt geben musste.
Im Gürzenich gab es dann die gewohnte super Stimmung mit all den bekannten Bands aus Funk & Fernsehen. Ich kann se eh nicht auseinander halten, aber wir konnten alle Lieder (mit Ausnahme von unserem Müllmann). Der Abend verlief bei gefühlten zich hunderten Kölsch locker weg und viel zu schnell kam auch schon die Stunde der Heimreise. Es ist jedes Jahr das selbe mit der Zeit… der schöne Teil ist einfach zu schnell vorbei.
Nach einer Nacht im absoluten Tiefschlaf und einem Frühstück mit drei Tellern Rührei rotierte der Bus schon wieder um die Vollschüttung zu vollenden. Nach dem wir letztes Jahr wegen des Ovenhauser Karnevals Jubiläums-Zochs auf den Besuch in der Kulisse verzichten mussten ging es dafür dieses Jahr mit doppelten Elan an die Sache. Wir tranken Kölsch, wir sangen Lieder, wir tanzten, erzählten dummes Zeug und schwupp saßen wir um 17 Uhr wieder Richtung Heimat im Bus und gaben uns entweder den Rest oder schliefen tief und fest.
Zu Dokumentationszwecken und für die Aufrechterhaltung der Tradition und nicht zuletzt als Beweismittel habe ich Fotos gemacht in die verwaiste Galerie gestellt. Ihr kennt den Weg sicher noch. Heinis Bilder haben ihren Weg auch bereits hinein gefunden.
Am Ende des Jahres ist es doch etwas ruhiger geworden und die meiste Arbeit bis hier her ist erledigt. Irgendwie ist es ein komisches Gefühl, wenn man auf einmal wieder Zeit hat im Bett zu liegen und in die Glotze zu schauen, oder die letzten vier Ausgaben seines neuen Zeitschriftenabos durchzublättern. Es ist sogar Zeit mal hier vorbei zuschauen um mal wieder feststellen zu müssen, dass der letzte Artikel ganze drei Monate her ist.
Es gibt keine Themen. Es mangelt an Geschichten. Es fehlt die Lust und meistens auch die Zeit. Auch ist die Notwendigkeit einer lokalen Partyseite mit Fotos und Terminen überhaupt nicht mehr gegeben. Jeder hat mittlerweile seine eigene Plattform, ob bei Facebook, MySpace oder im VZ macht da keinen Unterschied. Nachrichten verschicken, Event pronouncen, Fotos veröffentlichen und seine Freunde jederzeit über den letzten Fliegenschiss informieren. Ist doch irgendwie auch cooler als immer nur Mitleser, Mitgucker und Mitschreiber zu sein. Und letztlich kann man immer noch selber bestimmen, wer was von einem zu sehen oder zu lesen bekommt – sofern man den sein Profil schützt.
Die Seite hier ist derzeit das aktuelle Gegenteil von dem, was ein Blog eigentlich sein sollte. Es gibt keine neuen Inhalte, keine neue Links, keine Diskussion und anscheinend nichts warum Besucher wiederkehren sollten. Normalerweise müsste ich die Tür abschließen und das “geschlossen” Schild aufhängen. Schluss. Ende. Der letzte macht das Licht aus. Aber der Blick auf die Besucherstatistik verrät mir, dass es immer noch konstant über 100 Besucher pro Tag gibt, die hier irgendwas suchen und auch finden. Deswegen würde auf dem Schild auf ehr der Text “Hier gehts zur Party-Nostalgie-Galerie” gehen stehen, denn das ist wirklich was, warum jeder gerne wieder kommt … und das freut den phreak.
Im diesen Sinne. Frohes Fest. Guten Rutsch. Ein paar ruhige Tage. Viele Geschenke. Gesundheit, Glück und Heiterkeit. Wir sehen uns in 2010.
Heute Abend mal ein paar Themen die bewegen
Polizeigewalt im Einsatz
Am Wochenende fand in Berlin die Demonstration “Freiheit statt Angst” zu der Bürgerrechtler aus der ganzen Welt aufgerufen haben. Demonstriert wurde gegen die Zunahme der Kontrolle und der Zensur durch den Staat und die Wirtschaft.
Die Demo lief laut verschiedener Quellen zwar friedlich ab, allerdings kam es doch zu einem ziemlich krassen Zwischenfall. Auf dem Video (hier im Orginal) sieht man, wie ein Radfahrer von einem Polizisten irgend ne Info aufn Zettel schreibt und sich dann abwended. Kurz darauf wird er von einem zweiten Polizisten am Kragen gefasst und bekommt dann im weiteren Verlauf einen ganz schön auf die Nase.
Ich finds schon ganz schön übel wie man sich so dermaßen als “dein Freund und Helfer” nicht zusammenreißen kann und die Fassung verlieren kann. Auf was werden die denn bitte in der Ausbildung geschult? Ehrlich… und so gefährlich sah der Radfahrer doch wirklich nicht aus…
Mutiger Einsatz teuer bezahlt
In München wurde ein couragierter Bürger von zwei angetrunkenen Jugendlichen brutal zu Tode geprügelt. Was ist bloß los mit der Jugend, wie assozial abgestumpft kann man denn bitte noch werden und wo führt das hin. Wie kommt man darauf? Langeweile, Dummheit oder gar die Medien? Erst letzte Woche habe ich mich mächtig über den Kinofilm “Inglorious Bastards” aufgereget bei echt ne Menge Szenen, aber vor allem die vom Bären Juden mit dem Baseball Knüppel, rausgeschnitten werden müssen. Wenn sowas ab 16 Jahren ist, muss man sich doch ernsthaft fragen, was dann noch ab 18 ist?! Kein Wunder das manche da auf dumme Ideen kommen…
Mauer Schlagabtausch
Gestern Abend war es dann dafür umso ruhiger. Unsere Kanzlerkandidaten haben es sich auf vier Fernsehsendern breit gemacht und sich 90 Minuten lang halb selbstgeweihräuchert, die letzten 4 Jahre gelobt und waren dabei stets darauf bedacht, den anderen nicht zu sehr auf den Schlips zu treten. Einen Gewinner habe es wohl nicht gegeben, aber wie heute morgen auf einslive gut zu hören war dafür einen großen Verlierer: Der Zuschauer.
Freunde des zweirädigen Motorsports aufgepasst! Am kommenden Wochenende findet wieder einmal das große Motorradtreffen in Wehrden statt. Der M.C.M.M.B.u.U. lädt anlässlich seines 15. jährigen Bestehens zu einem ausgelassenen Fest “Auf dem Schilde” ein und lockt ganze Clubs aus Nah und Fern, Freunde und Gönner nach Wehrden.
Für die Adrenalin Junkies auf zwei Rädern wird neben geführten Touren durch das Weserbergland auch ne Menge Drumherum geboten und es wird auch die ein oder andere Möglichkeit geben die Potenz seines Hobels unter Beweis zu stellen. Das alte Reifengummi auf dem Asphalt ist noch nicht ganz abgekratzt und wartet deshalb dringend auf Erneuerung was auch zum Jubel aller Passiven teilnehmer beiträgt.
Außerdem gibt es neben kühlen Getränken auch die besten Steaks des Landes, LiveMusik von der Bühne und auch nackte Haut wohlgeformter junger Frauen zu bestaunen.
Weitere Information gibt es hier, Eindrücke hier.