Hobbies

Hobbies hab ich viele, doch mir fehlt die Lust, alle aufzuzählen. Deswegen nun hier mal die Wichtigsten. Dazu gehören zum einen:

  • partys, discos, feten
  • badminton
  • ski-fahren
  • computer

Die elende Feierei…

Früher war ja alles besser und einfacher. Der Kopf brummte einem nicht so und wenn wars auch egal, es ging ja maximal am Montag wieder Halbtags in die Schule. Ich soff auf jeder Dorffete, jede noch so komische Party nahm ich mit und fand es gut. Schließlich war es toll auf jeder Vorabifete mit dabei zu sein, bei beschissenstem Wetter mit dem Taxi nach Natzungen zu fahren und sich dort den Abschuss zu holen. Tanzen zu Summer of 69, hüpfen zu Liquido und laut mitsingen zu Westerland, irgendwann kotzen gehen und dann von des Kumpels Mutter abholen lassen. Es war alles dabei, außer ernsthaftes rummachen … aber wer wollte das schon?

Irgendwann arbeitete ich mich hoch, das Niveau blieb das selbe, nur auf dem Schild vor der Tür stand  „Alpenmax“. Dort verweilte ich auch ne Zeit, hauptsächlich während der Oberstufe, denn die 50 Cent und 1 Euro Parties waren gut & günstig, sodass wir teilweise von Mittwochs bis Samstags jeden Abend im Max verbrachten. Die Musik war jeden Abend exakt die selbe, genauso wie die Leute. Trotzdem machte es Spaß, mindestens genauso viel wie „damals“ in Natzungen. Nüchtern waren wir alle auch nicht und getanzt haben wir ehr zur den 24 Minuten Hitmix von Pur & Wolle Petry und zu feinster Trance Musik von Benni Benassi. Entscheidener Unterschied gegenüber den Vorabifeten war der, dass zumindest die Chancen auf wildes rumgeknutsche bestanden haben und hier blenden wir dann den Text einfach mal aus…

Aber nach dem Abi verlor sich das, ich kannte den Laden und jene verschrobene Wanddecko bis ins Detail. Andere Läden gab es kaum und so zog es mich auch weiter in die ferne, schließlich waren wir ja mittlerweile mobil; auch wenn nur mit Papa’s Auto. So ging es des öfteren Richtung Paderborn, genauer ins Resi. Das war zum damaligen Zeitpunkt schon wesentlich erwachsener und der Laden war damals noch angesagter als er es heute ist. Ich erinner mich da noch an den Freitag im Winter als die Discoboys da waren und der Laden so brechend voll, das man keinen Zentimeter Platz hatte. Vom Einlass bis zur Garderobe hat es 45 Minuten gedauert und wieder rein nochmal 20. Aber drinnen brannte die Luft und so folgten viele, viele weitere Nächte die mich dann auch die elektronische Musik lieben lernten.
Etwas später folgten dann auch Aufenthalte im Capitol oder im Ox, wobei mir der Laden irgendwie nie so richtig zugesagt hat. Ich weiß nicht woran es lag, aber das Resi war irgendwie heimischer, die Musik besser und tanzbarer.

Noch später waren es dann ehr das Elephant in Bielefeld was mich bis heute gerne lockt. Die Musik ist meistens sehr genial, die Leute zwar oft Ete-Petete, aber irgendwie ist es sehr angenehm dort. Man hat Luft, es gibt Platz, der Laden ist gemütlich, die Musik ist gut und die Leute sind auch recht okay. Leider schaff ich es viel zu selten dorthin, zumal eine Reise nach Bielefeld anschließend oftmals den halben Sonntag kostet.

Und genau das ist der Punkt bei dem ich mir oft überlege, ob ich so eine Reise antrete. Die halbe Nacht auf den Beinen – auch wenns Spaß macht. Aber der Sonntag danach ist im Eimer und kaputt ist man auch am Montag noch davon. Ich bin schließlich keine 20 mehr 😉 Die Wochenende sind mir im Vergleich zu früher heilig geworden und ich überlege mir heute einmal mehr, wo ich hingehe und ob ich irgendwohin gehe. Das mag zum einen an meinem Job liegen und auch an meinem nebenberuflichen Gewerbe oder auch an meiner Liebsten.

Insgesamt ist die Feierei sehr viel weniger geworden und ich überlege mir die Parties zweimal. Auf den elitären und Pflichtparties bin ich dennoch zu finden.

Badminton & Fussball

Badminton Badminton ist die Sportart Nummer Eins. Ich spiele seit 1994 aktiv im SSV Wehrden mit und habe sogar ein paar Jahre die Jugend Gruppe mit den Kindern von 13-15 Jahren betreut. Mit Anfang der Ausbildung hat sich das aber nicht mehr unter einen Hut bringen lassen, sodass ich nun „nur noch“ aktiver Spieler bin. Jeden Montag geht es also für ein-zwei Stunden in die Wehrdener Sporthalle zum Kloppen, i.d.R. so 4 – 8 Sätze, je nachdem.

Seit neuestem spiele ich auch wieder hobbymäßig mit den Jungs im Bolzano Fussball. Nur so ein bisschen blöd rumkicken auf hohem Niveau, aber bisher komplett ohne Verletzungen. Das macht auch wieder Spaß, schockt allerdings einiges mehr als Badminton, weshalb ich es maximal zweimal im Monat dorthin schaffe.

Ski fahren

Die wohl aller-aller-aller genialsteWintersportart ever. Weiße Pisten, endlos viel Schnee, Schneehasen, strahlende Sonne und viel viel Spass. Wer noch nie Ski gefahren ist, hat das Beste vom Besten verpasst. Ok genug geschwärmt. Jetzt auch mal was sinnvolles.  Wer mal einen kleinen Einblick haben will, kann mal die Seite von unserem Sportverein anschauen und findet dort die Bilder des letzten Urlaubes.

Ich fahre seit 1996 und bin begeisterter Skifahrer. Das Boarden liegt mir gar nicht bzw. werd ich auch nicht ausprobieren aus den einfachen Gründen das

  1. Boarden sehr viel uncooler ist,
  2. Boarder immer beschissen auf der Piste rumliegen und
  3. die Lifte mit ihren dicken Brettern blockieren 😉

In den letzten Jahren war ich in folgenden Skigebieten:

» 1996 Alpenarena Wildkogel Skihütte Rettenstein (Österreich)
» 1997 Alpenarena Wildkogel Skihütte Rettenstein (Österreich)
» 1998 Alpenarena Wildkogel Skihütte Rettenstein (Österreich)
» 1999 Tux (inkl. Beinbruch ) (Schweiz)
» 2000 Verbier(Schweiz)
» 2001 Saalbach-Hinterglemm (Österreich)
» 2002 Luttach Ahrntal (Italien)
» 2002 Alpenarena Wildkogel Skihütte Rettenstein (Österreich)
» 2003 Laax – Flims (Schweiz)
» 2004 Weißenbach Ahrntal (Italien)
» 2004 Laax – Flims (Schweiz)
» 2005 Portes du Soleil – (Schweiz/Frankreich)
» 2006 Arolla / Val de Herens (Schweiz)
» 2006 Schmittenhöhe, Kitzsteinhorn, Rettenstein – Zell am See (Österreich)
» 2007 Laax – Flims (Schweiz)
» 2008 Kaltenbach/Zillertal (Östereich)
» 2008 St. Anton (Östereich)
» 2009 Laax – Flims (Schweiz)
» 2009 St. Moritz (Schweitz)
» 2010 Laax – Flims (Schweiz)

Computer

Was als Hobby angefangen ist, ist nunmehr zur Berufung geworden. Angefangen hat damals alles mit nem 486er DX33 mit 4 MB RAM, den ersten Spielen wie Rayman und Silent Hunter. Dann gab es den ersten Lidl PC den mein Vater für die Familie kaufte, ein Höllengerät: Pentium 2 mit 233 Mhz MMX Technologie, 32 MB EDO-RAM womit dann fleißig Command & Conquer, Anno 1602 und Duke Nukem gespielt wurde bis ich mir irgendwann meinen eigenen PC kaufen konnte, einen Celeron 466 mit sagenhaften 256MB RAM und einer Riva TNT. Ab da an ging es steil bergauf (oder steil bergab wie mein Vater sagen würde) und die Zockerei ging los. Internet hatten wir damals schon, und so ließ auch das Online gedaddel nicht lange auf sich warten. Das war die Zeit wo wir noch auf dem neuesten Stand der Technik waren, das erste 33.6K-Modem, dann sofort ein 56K Modem und recht bald auch ISDN. Die Telefonrechnung schoss in die Höhe und die Nächte wurden bei viel Counter-Strike immer länger.

Die Einführung von DSL auf dem Telefonmarkt brachte den großen Wechsel und die größte Enttäuschung für mich. Ich war einer der ersten die es bestellt hatten und einer der letzten die es dann bekommen haben. Das zwischen diesen Zeitpunkten 8 Jahre vergingen war echt hart, aber im Nachhinein sehr förderlich für mich persönlich. Das Zocken wurde massiv weniger, denn schon bald konnte man mit ISDN nicht mehr gegen DSL anhalten, die Verbindung war zu schlecht, die Tarife fast unbezahlbar. Während Freunde 24 Stunden am Tag für 80 Euro im Monat online sein konnten, musste ich für 90 Stunden fast 120 Euro bezahlen. Uff.

So suchte ich mir andere Tätigkeitsbereiche im PC Umfeld, erst mit Webseitenbastelei und historische wachsend dann die Bastelei mit der Kiste selbst. Bis heute hat sich da nicht viel verändert. Ich erstelle nebenberuflich immernoch Webseiten genauso wie ich mittlerweile 7 Tage die Woche damit beschäftigt bin PCs anderer Leute zu reparieren. Das macht nicht nur Spaß, sondern bringt auch einen guten Nebenverdienst mit sich.

Computerspiele fristen bei mir deshalb mittlerweile ein echtes Nischendasein. Ab und an kaufe ich mir mal einen aktuellen Titel, doch brauche ich oft Wochen und Monate um ihn durchzuspielen. Es ist zwar immer wieder schön in so eine Welt abzutauchen – wenn sie gut gemacht ist- aber momentan verbringe ich die Zeit doch lieber in der realen Welt bei den realen PC Problemen.

Mein PC

Mein PC ist seit Anfang Oktober 2007 wieder recht up to date. Nach über 4 Jahren hab ich meinen Athlon 64 (einer der ersten Generation) mit seinem 1 GB Ram und der Geforce 6800 endlich in Rente geschickt. Der neue PC bietet mir wieder allen Comfort, ich bin also wieder recht zügig in der Programmierung dabei und kann auch wieder Spiele spielen.
Mein PC besteht aus folgenden Komponenten

  • Intel Core2Duo E6700
  • gekühlt von einem Ninja Scythe Infinity 120mm
  • 4 x 1024 MB Kingston Speicher
  • Gigabyte GA-P35-DS3
  • Geforce 8800 GTS 320M (PCIe)
  • 1 x 250GB SP2504C Samsung Festplatte
  • 1 x 320GB HD321KJ Samsung als Datenplatte
  • 1 x 250GB ST325082 Seagate extern
  • Soundblaster X-Fi Audio
  • Intel Pro 1000 MT Gigabit Desktop Adapter
  • Samsung SH-S203B DVD DualLayer Brenner
  • Chieftec 601 Gehäuse
  • 22″ Acer AL2216W WideScreen 16:10 TFT
  • 19″ BenQ FP93GX TFT
  • Teufel Concept E Magnum 5.1 (450Watt Sinus)
  • Cherry CyMaster Expert G86
  • Logitech MX1000
  • fUnc sUrface 1030
  • DSL 384 KBit über Telekom (seit Mai 2005)
  • Ab Februar 2009 hoffentlich 6 Mbit / 1.5 MBit via Weser-Netz